Kurz und knackig: zwei Mal Schlei.

Rechts oder links der Schlei. Angeln oder Schwansen. Obsthof Gut Stubbe oder Café Lindauhof. Komplett verschieden. Beides gut. Zur Not einfach beides an einem Tag machen. Frühstück in Lindauhof und dann einen kleinen Marsch über die historische Eisenbahnbrücke Lindaunis den Hügel hinauf nach Stubbe. Kaffeetrinken, Kuchen essen, Beeren pflücken, auf die Schlei gucken, alles fein.

Landhaus Gut Oehe.

Ich hänge mich jetzt mal so richtig aus dem Fenster, mach ich ja gerne, wenn es mir irgendwo sehr gefällt: Oehe, kurz nordwestlich der Schleimündung gelegen, ist einer der schönsten Orte in Deutschland. Oehe ist ein Gut, also eine relativ ausladende Ansammlung von zum Gut gehörigen Gebäuden, die heute überwiegend als Feriendomizile genutzt werden. Der nächste Schritt auf der Tourismusleiter wäre vermutlich aus dem Gutshof das Resort Gut Oehe zu machen. Aber darüber will ich jetzt gar nicht weiter nachdenken. Das schönste an diesem Ort ist jetzt aber nicht das Gut. Das ist auch hübsch, keine Frage. Es ist vielmehr eine besondere Stimmung an genau einer Stelle, nämlich dort, wo der alte Laubbaumbestand des Gutes direkt an den Ostseedeich grenzt. Steht man dort oben mit den alten Bäumen im Rücken und guckt sich um, ist die Ostsee bei ablandigem Wind ganz ruhig und klar. Das Wasser glitzert grün und blau. Der Strand ist weiß und fein. Okay, an einigen Stellen ist er auch steinig. Es ist eben ein Naturstrand. Der Kontrast vom dunklen Wald zur lichten Weite des Meeres ist magisch. Zugegebenermaßen operiere ich sonst sehr ungerne mit Begrifflichkeiten des Magischen, aber hier drängt es sich mit einer Vehemenz auf, dass ich es einfach zulasse.

Obstiger Obstkuchen

Vor zwei Jahren war ich schon einmal hier. Wir hatten bei einer ziemlich alten, sehr netten Dame in Maasholm für’n Appel und’n Ei zwei ziemlich alte Fahrräder gemietet. Es war ein schöner warmer Sommertag und wir wollten ein bisschen Radfahren, immer am Wasser lang, an den Strand, baden, Umgebung entdecken. Mal weiter kommen als nur bis zu den sanitären Anlagen des Yachthafens. Und so kam es, dass wir im noch relativ neuen Café Landhaus Oehe landeten. Dort haben wir uns in einen Strandkorb gelümmelt, einen ordentlichen Café Latte bestellt und dazu ein dickes Stück sehr obstigen Obstkuchen.  Was für leckerer Kuchen. Was für ein schönes Plätzchen.

Letzte Woche war ich wieder dort. Diesmal sogar zweimal hintereinander. Beim ersten Mal regnete es, ich war durchgefroren, und ich hatte Hunger. Dabei stellte ich fest: Drinnen sitzt man ebenso gut wie draußen. Denn das Café-Bistro-Restaurant befindet sich im alten Pferdestall, in dem viele Details erhalten wurden, unter anderem eine Pferdebox, die jetzt als Séparée fungiert. Damit hat man bei mir ewigem Pferdemädchen natürlich sofort gewonnen. Und der Spargel schmeckte auch, so dass ich zwei Tage später nochmal hinging. Diesmal war wieder Draußenwetter. Damit mir der stramme Südwest den Spargel aber nicht kalt pustete, nahm ich das Essen wieder in der Pferdebox ein und den Kaffee anschließend auf der Terrasse mit Blick in den schönen alten Baumbestand. Ach ja, gratis WLan gibt’s auch.

Landhaus Gut Oehe. Gut Oehe 1a. 24404 Maasholm.

Monster Fruit Wheel aus Lauenau.

Normalerweise finde ich es immer ein bisschen creepy und abtörnend, wenn süße Gerichte wie deftige heißen. Beim klassischen Spaghettieis mach ich eine Ausnahme. Spaghettieis ist eben Spaghettieis. Und war’s auch schon immer. Spaghettieis Carbonara geht allerdings schon wieder gar nicht. Kann ich nicht bestellen. Keine Ahnung warum, denn die Zutaten sind ja alle durchweg lecker. Ebenso verhält es sich mit Pizzaeis. Will ich nicht. Versteh ich nicht. Wenn einer meiner Nachbarn allerdings Geburtstag hat, gibt es zur nachmittäglichen Kaffeerunde immer die Obstpizza von Frau Hupe aus Lauenau. Man könnte das Ding auch Riesen-Obst-Rad nennen. Oder für Freunde von Anglizismen: Monster Fruit Wheel. Aber der Kuchen heißt nunmal Obstpizza. Obwohl er keinen Hefeboden hat. Genaugenommen ist es ein normaler, allerdings sehr üppig belegter Obstkuchen auf Mürbeteigbasis. Obendrauf ein leckeres Gelee, das die sehr schön gestapelte Obstauswahl zusammenhält. Besonders an der Obstpizza ist ihre schiere Größe: Das Ding ist bestimmt einen halben Meter im Durchmesser. Das Riesen-Obstboden-Rad reicht dann noch zum Kaffee am nächsten und am übernächsten Tag. Und ist auch dann immer noch sehr lecker.

Café Crema. Rodenberger Straße 30. 31867 Lauenau.

Der Sommer der Wespe.

Von Port Olpenitz aus ist es ein wunderbarer Fahrradausflug die Küste entlang bis kurz vor Damp und dann durchs Hinterland wieder zurück. Wobei, mit dem Fahren ist das so eine Sache, denn die Schönhagener Steilküste entlang muss man schon schieben. Der Pfad ist schmal, zum Teil etwas unwegsam und ordentlich zugewachsen. Die Rebhühner sollen’s ja auch nett haben. Dafür ist die Aussicht aber einfach zu schön, so dass es ein Frevel wäre, sie nicht mitzunehmen und gleich drumrum zu fahren. An ihrem südlichen Ende hat man außerdem einen so schönen Ausblick auf die Ostsee und den Schwansener See mit seinem Naturschutzgebiet drumherum, was man an so einem grauen Tag im Foto leider nicht so gut festhalten konnte. Nach Damp braucht man dann eigentlich erstmal nicht weiterzufahren, denn da ist am Hafen bloß Remmidemmi und lieblose Buden. Sehr schade. Lieber nach dem Abstieg der Steilküste gleich nach rechts wenden und wieder zurück nach Schönhagen fahren.

Denn dort gibt es das sehr nette Landcafé Hof Schwansen. Im Eingangsbereich hat der kleine Hund des Hauses seine kleine Hundehütte und wenn er nicht poft, guckt er, wer denn so kommt. Manchmal kommt er auch raus aus der Hütte und stromert durchs Café, was die heimelige Atmosphäre nochmal extra heimelig macht. Eigentlich waren wir gekommen, weil wir gelesen hatten, dass das Café auch einen schönen Kaffeegarten haben soll. Den konnten wir leider nicht auszprobieren, denn es waren gerade so viele Wespen unterwegs, dass die Betreiber sich gezwungen sahen, den Garten zu schließen. Da wir aber im Prinzip sowieso schon fast den ganzen Tag draußen waren, morgens unser Frühstück auch schon wegen der Wespen unter Deck eingenommen hatten, machte es jetzt auch nix, dass wir unsere Kaffeepause nun drinnen verbringen mussten. Der Qualität des Kuchens tat das jedenfalls keinen Abruch: Besonders der Apfelkuchen (links im Bild) stach durch eine extreme Leckerizität hervor. Die Whiskytorte (rechts im Bild) war auch gut, spielte aber nicht in der selben Liga wie der Apfelkuchen.

Hof Schwansen. Schloßstraße 8. 24398 Schönhagen.

Café Sand am Meer. Maasholm.

In Maasholm ist ja mittlerweile wirklich nicht mehr viel zu wollen, wenn man an einem nicht so schönen, regnerischen Tag bummeln will. Beim Mal-sehen-was-denn-so-geht ist ziemlich schnell Ende im Gelände. Es gibt noch eine Kunsthandwerkstatt, eine Galerie, einen Souvenir-Shop, einen Supermarkt (immerhin) und eine Bäckerei. Die hat man in ca. fünfzehn Minuten abgegrast. Und was dann? Um den grauen Tag irgendwie rumzukriegen haben wir uns für zehn Euro ein Sup geliehen und sind über das graue Wormshöfter Noor gepaddelt. Das war wunderbar. Danach gab’s ein Fischbrötchen und eine Nönnisause, denn Wassersport macht hungrig und müde. Ein, zwei Schauer mussten wir auch noch aussitzen, bis wir dann zum Highlight des Tages ausrücken konnten: dem Kuchen im Café Sand am Meer. Kannten wir ja schon von vor vier Jahren, aber es ist doch immer schön, wenn man weiß, wo es was Gutes gibt und da in freudiger Erwartung hinwackeln kann. Als wir endlich im Café saßen, kam auch noch die Sonne raus. Na sowas. Für den hübschen Kaffeegarten war’s zwar zu nass, aber drinnen ist’s ja auch gemütlich. Ich konnte mal wieder meinem Rhabarber-Fetisch frönen – sehr leckerer Rhabarber-Baiser-Kuchen. Und auch die Nougat-Torte war echt gut. Wenn auch für eine Person etwas üppig. Da musst ich noch helfen. Was ich natürlich gerne getan hab. Pott Kaffee, Kännchen Tee und Zeitung dazu. Herrlich.

Café Sand am Meer. Hauptstraße 13. 24404 Maasholm.

Was übrigens in Maasholm noch ganz schön ist, wenn das Wetter mitspielt: frittierten Fisch mit Knoblauchsauce beim Fischimbiss am Hafen und anschließend vor die Eisdiele setzen, in die tiefstehende Sonne blinzeln, Eis und Espresso dazu und den Fischern beim Netzeflicken zugucken. Echt kontemplativ.

Die Heimat der Kaffeetanten.

Das V17 ist seit seiner Eröffnung im vorletzten Herbst zur Kaffeetanten-Heimat geworden. Durchschnittlich einmal pro Woche sitzen wir in unserem Lieblingscafé in der Deisterstraße. Linden-Süd ist, was Cafés angeht, ja irgendwie die Sahelzone Lindens. Historisch bedingt wurde dort in Fabriken hart gearbeitet und nicht schöngeistig im Café rumgesessen. Passt jetzt nicht in das Bild mit der Sahelzone, aber egal. Wir freuen uns deshalb umso mehr, dass wir jetzt was viel Tolleres haben als alle anderen in Hannover und nicht mehr nach Linden-Mitte oder Nord rübermachen müssen, wenn wir mal nicht Galao und Pastéis de Nata von Luis wollen. Mal davon abgesehen, dass wir bisher in so einem Fall den Kaffee meistens zu Hause getrunken haben. Für so’n spontanes Kaffee-Date ist es nach Mitte oder Nord dann doch einfach auch zu weit. Echt jetzt.

Tobi, der Erfinder vom V17, hat regelmäßig wechselnde Kaffeesorten, allesamt besonders und fair, und erzählt gerne über Herkunft und Bezugsquelle seiner Kaffeebohnen. Wen das alles nicht interessiert, weil er beim Thema Third Wave eher an Monsterwellen oder an Zombies denkt, der kriegt einfach nur richtig leckeren Kaffee. Dazu gibt’s wechselnden Kuchen oder, wer lieber was Deftiges mag, bestellt z.B. ein Brot mit Avocado oder mit geschmolzenem Ziegenkäse. Wer nun meint, dass so ein Avocadobrot doch nicht die Delikatesse vor dem Herrn sein kann, hat eindeutig noch nie Tobis Avocadobrot gegessen. Die Avocado ist auf den Punkt gereift. Oben drauf gibt’s zerstoßenen roten Pfeffer, der einfach hervorragend zur Avocado passt. Und dazu noch ein köstliches Chutney-Relish-Zeugs, was man entweder auch oben drauf packt oder einfach so auslöffelt. Meine Lieblingskuchensorten sind bisher: das hammermäßige Bananenbrot mit den sehr dicken Schokoladenstückchen und der schön schlotzige vegane Schokokuchen. Den gabs aber irgendwie schon länger nicht mehr. Vielleicht hat ja die Bäckerin gewechselt.

Wir waren jedenfalls neulich froh, dass Tobi seinen Laden sogar schon etwas umgestaltet und im Rahmen des Möglichen die Plätze anders verteilt hat. Irgendwie hatten wir Angst gehabt, dass er, wie so viele auf der Deisterstraße, nicht genug Zeit und Geduld mitgebracht hatte, um seinen Laden zu etablieren, und er ganz schnell wieder zumachen würde und an eine andere, vielleicht hippere Stelle, mit mehr Laufkunschaft abwandern würde. Hat er nicht. Alles gut.

V17. Deisterstraße 49. 30449 Hannover.

Drüben auf dem Hügel.

Aschberg.

Der Aschberg liegt im Naturpark Hüttener Berge. Seit ein paar Jahren gibt es oben drauf das sehr schöne Hotel Globetrotter Lodge. Zum Hotel gehört ein Aussichtsturm, von dem aus man u.a. bis zur Schlei, zum Wittensee und zur Eckernförder Bucht gucken kann. Und auch die Rader-Hochbrücke am Nordostseekanal kann man sehen. Diese Weite, die einem dort oben geboten wird, ist wirklich besonders. Das ist eigentlich erstmal nicht so kaffeetantenrelevant, aber die Weite gibt’s nicht nur auf dem Turm – sollte man natürlich trotzdem befahren oder besteigen, denn von oben sieht man noch ein bisschen mehr. Man kann sie auch bei einer Kaffeespezialität, einem Snack oder einem mehrgängigen Menü von der Terrasse des hoteleigenen Restaurants Campfire genießen oder aus dem Restaurant selbst, denn das hat riesige Glasfronten, die die Landschaft in den schlichten Raum holen. Die Architektur der Gebäude fügt sich elegant in die Landschaft ein, die Zimmer sind toll, die Küche auch, der Service extrem unprätentiös und herzlich. Schön dort. Ein guter Ort.

Campfire

Und noch was Cooles gibt’s: Seit bald 40 Jahren veranstaltet die Gemeinde einmal im Jahr das Aschbergsingen. Dieses Jahr kam ich gerade an, als das letzte Lied gesungen wurde, aber der Termin für nächstes Jahr ist schon vorgemerkt: 8. Juli 2017.

Globetrotter Lodge. Aschberg 3. 24358 Ascheffel.

Café als Ehrenamt.

Schön ist’s übrigens auch auf der Terrasse des Café f in Hannover. Die Stadt ist irgendwie ausgesperrt. Man hört sie eher als dass man sie sieht und sitzt gefühlt in den Baumkronen mit Blick auf den Turm der Marktkirche. Statt sich ins Kettencafé auf dem Platz der Weltausstellung zu pflanzen also vielleicht einfach mal bei der Üstra rein und hoch in den zweiten Stock ins Freiwilligenzentrum Hannover, denn dazu gehört das Café f. Das Team arbeitet hier rein ehrenamtlich und die Einnahmen kommen deshalb allesamt der Ehrenamtsarbeit zugute. Mittagstisch gibt’s auch: z.B. jeden Donnerstag Currywurst.

Café f. Im Üstra-Kundenzentrum. Platz der Weltausstellung. Karmarschstraße 30-32. 30159 Hannover.

Steuerbord querab: Café Sorgenfrei.

Das Café Sorgenfrei auf Fehmarn ist ein unfassbares Schmuckstück, das sich da am hintersten Zipfel der Südstrandpromenade noch hinter der ganzen 70er-Jahre-Betonhölle des Ostsee-Heilbads Burgtiefe verbirgt.

Apropos Betonhölle: Dass der Entwurf für Burgtiefe Ende der 60er Jahre vom dänischen Architekten Arne Jacobsen gemacht worden sein soll, ist kaum zu glauben, wenn man den bisher nur durch seine Stühle der Serie 7 oder den Egg Chair auf dem Schirm hatte. Aber Ende der 60er, Anfang der 70er tendierte man nun mal zum Brutalismus und so hat auch Burgtiefe sein Ostseebad-Päckchen zu tragen, genauso wie Damp 2000, Heiligenhafen, Wentorf und Schilksee. Um ein bisschen versöhnlich zu sein ob der wuchtigen Architektur: Sie ist nicht mehr ganz so hässlich wie noch vor 20 Jahren, denn so langsam erkennt man trotz der brutalen Größe eine gewisse Leichtigkeit, wie sie dort zwischen blauem Himmel und Meer, pinken Strandrosen und weißem Sand in Würde altert, so man sie denn lässt.

Das Café Sorgenfrei hat damit erstmal gar nichts zu tun, außer, dass man diese Architektur passieren muss, um dort hin zu kommen. Das Café Sorgenfrei ist in einem alten Backsteingebäude untergebracht – ich vermute mal Lotsenhaus vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Fenster sind groß. Der Raum ist licht und bunt und loftig. So schön, dass ich am liebsten gleich einziehen würde. In seiner ganzen Schönheit nimmt man diesen Ort aber eigentlich am besten wahr, wenn man mit einem Schiff bei strahlendem Sonnenschein den Burger Binnensee anläuft. Dann liegt er an Steuerbord.

Über die Qualität der Speisen und Getränke kann ich gar nicht so viel sagen. Es ist Selbstbedienung. Ich hatte einen Erdbeershake mit frischen Erdbeeren und Erdbeereis. Lecker. Der Preis vielleicht etwas üppig, aber dafür war der Shake das auch. Die könnten mir hier den schlechtesten Kaffee ever verkaufen und Kuchen von gestern, die Lage ist so grandios, da könnt ich mich einfach an einem Mineralwasser festhalten, nur dumm aufs Wasser gucken und trotzdem glücklich sein.

Café Sorgenfrei. Südstrandpromenade 1. 23769 Burgtiefe. Fehmarn.

Bunte Tüte im ländlichen Raum.

Benther Dorfladen

Mitten in Benthe am gleichnamigen Benther Berg gibt es einen kleinen Dorfladen. Den gibt es schon relativ lange und ich wollte immer mal reingehen. Irgendwie bin ich bisher jedes Mal mit dem Auto vorbeigefahren, hab es auf dem Parkplatz am Hotel Benther Berg abgestellt, den Hund aus dem Kofferraum geholt, bevor es den Hund gab bin ich einfach so losgelaufen. Den Benther Berg hoch und wieder runter, links herum, rechts herum, die schöne Aussicht auf Hannover genossen und danach bin ich dann wieder in mein Auto rein und ab nach Hause. Dieses Mal hatte ich mir fest vorgenommen, dort einzukehren und mal zu schauen, was der Laden so zu bieten hat. Weil der Hund dabei war und das Wetter super, hab ich mich vor die Tür gesetzt. Auf der Straße war richtig was los. Menschen trafen sich vorm Laden und unterhielten sich, Kinder kamen mit Einkaufsbeuteln und einer Einkaufsliste, drinnen im Laden, zu dem auch ein Bistro gehört, saßen Menschen und es war richtig Betrieb, der Laden also im Prinzip Zentrum und Treffpunkt des kleinen Ortes. Cappuccino und Kuchen waren liebevoll zubereitet und sehr lecker. Solche Läden sollte es einfach öfter geben. Es gibt Frühstück, Quiche oder Suppe als Mittagsangebot, der Laden ist gleichzeitig Café, Bioladen, Weinhandel, Bäcker und Post. Und Zeitungen und Zeitschriften gibt es auch. Jeder kleine Ort sollte solch einen Laden zur Nahversorgung haben. Denn wenn man es mal genau nimmt, bevor man sich in sein Auto setzt und zum nächsten Supermarkt eiert, der sicherlich einige Kilometer entfernt ist, weil Eier, Milch und Käse ausgegangen sind, kann man bei den aktuellen Benzinpreisen auch mal eben zu Fuß oder mit dem Rad im Dorfladen einkaufen. Man hat sich die Fahrerei gespart und vielleicht noch ein nettes Gespräch mit lieben Nachbarn gehabt.

Benther Dorfladen. Am Steinweg 18. 30952 Ronnenberg OT Benthe.

Torte Dolores.

Kunst-Cafe

Die Kaffeetanten sind cafétreu. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, gehen sie immer wieder gerne in ihre Lieblingscafés. Natürlich muss man auch mal checken, ob da noch alles in Ordnung ist. Ob der Laden vielleicht mittlerweile einen anderen Betreiber hat, ob die Torte noch genauso gut schmeckt wie beim letzten Besuch oder ob es vielleicht mal neue Sorten gibt. Das Kunst-Café in Fleckeby an der Schlei ist bekanntermaßen einer der Kaffeetanten-Hotspots. Das Café gibts bald 30 Jahre. Wir besuchen es fast schon seit 25 Jahren. Und diesmal hatten wir sogar einen Kaffeetanten-Mann und die dazugehörigen Kaffeetanten-Kinder dabei, die den Altersdurchschnitt mal so richtig nach unten korrigiert haben. Wir Kaffeetanten selbst taugen dazu mittlerweile auch nicht mehr so richtig. Obwohl wir altersmäßig immer noch etwas unter dem Durchschnitt liegen, würd ich behaupten. Egal. Darum solls ja auch nicht gehen, sondern: Es gibt eine neue Torte, die es beim letzten Mal (vor zwei Jahren), als wir hier waren, noch nicht gab. Die Argentinische Torte Dolores. Dolores ist so eine Two-in-one-Torte. Sie besteht gefühlt aus zwei ganz unterschiedlichen Teilen, die geschmacklich nicht so richtig zusammen zu passen scheinen. Der lockere Walnuss-Boden ist mit einer Karamellcreme gefüllt und das harmoniert extrem gut. Die Karamellcreme ist sowieso der Knaller, weil die Karamellteilchen darin ein bisschen crunchig zwischen den Zähnen knirschen. Herrlich. Oben drauf ist aber noch eine an sich sehr leckere Erdbeer-Haube, die ich erstmal mit dem unteren Teil der Torte geschmacklich nicht so richtig in Einklang bringen konnte. Walnuss-Karamell ist ja irgendwie eher ein Herbst-Winter-Geschmack, während Erdbeere so eine Frühling-Sommer-Komponente ist. Das finde ich jetzt nicht so richtig schlüssig. Deshalb bin ich wie gesagt etwas zwiegespalten, was die Argentinische Torte Dolores angeht. Nichtsdestotrotz ist sie schon sehr lecker. Und vielleicht ist es ja auch mal ganz gut, wenn man so ein Stück Torte nicht einfach zügig runterschlingt, weil’s einfach so gut schmeckt. (Lecker, Schwarzwälder Kirsch. Alles klar. Schwupps, weg is sie.) Sondern beim Genuss mal innehält und sich zwei bis drei Gedanken macht. Ich glaub, ich werd die Dolores einfach nächstes Mal wieder bestellen.

Kunst-Café Fleckeby. Auf der Höhe 10. 24357 Fleckeby.

Heideköniginnen gucken dich an.

HeideköniginnenMit den Jahren wird man ja so etwas partyfaul und deshalb kann man zum Geburtstag einer Kaffeetante auch schon mal gut einen schönen Ausflug machen. Kein Rock’n’roll, dafür totale Entspannung mit Wildschweinfricka und hartgekochten Eiern. Da wir immer mal rauf wollten, ist jetzt endlich der Wilseder Berg dran. Okay, wenn man sonst eher alpin unterwegs ist, ist das natürlich zum Kringeln, wenn man beim Wilseder Berg von Berg spricht. Für uns Heidekartoffeln ist allerdings jede natürliche Erhebung, die dich über die Wipfel der umliegenden Misch- und Nadelwälder gucken lässt auf jeden Fall ein Berg. Heide

(Empfehlen kann ich übrigens an dieser Stelle auch die Besteigung des Haußelberges. Da kann man auch ganz gut runtergucken und die Weite der Heide genießen. Das wusste schon Herr Gauß zu schätzen und hat übrigens – Gedenksteine zeugen davon – beide Berge zum Vermessen bestiegen.) Angeblich soll man vom Wilseder Berg bei richtig klarer Sicht ja sogar bis nach Hamburg gucken können, was allerdings an diesem Tag nicht so ganz klappt. Zwar scheint sogar die Sonne, obwohl eigentlich Regen angesagt war, die Sicht ist aber nur so mittelgut. Trotzdem wird unser Bedürfnis nach Weite befriedigt. Um diese Jahreszeit verbreitet die Heide natürlich noch nicht ihre typisch violette Pracht. Das ist aber durchaus von Vorteil, denn es werden noch nicht busseweise Menschen hier ausgekippt und man ist deshalb fast alleine, was die Kargheit der Landschaft noch besser hervorhebt.

CafeamDorfteichUnd die Kaffeetanten wären nicht die Kaffeetanten, wenn sie mit einem solchen Ausflug nicht auch noch einen Cafébesuch verbinden würden. So geht es also im Auto ins Café am Dorfteich ins ca. 25 Kilometer entfernte Schneverdingen. Hier hängen Portraits sämtlicher Heideköniginnen an der Wand. Stünde nicht die Jahreszahl unter den Bildern, gäbe ausschließlich der Vergilbungsgrad des Fotos Aufschluss über den Aufnahmezeitpunkt. Bekleidung und Frisuren der Mädels helfen da jedenfalls kaum weiter. Obwohl: Die Dauerwellen der 80er Jahre sind schon in ihrer Besonderheit nicht zu übersehen. Immer noch unfassbar. Dummerweise habe ich die Befürchtung, dass die demnächst wieder kommen. Die nabelfreien Sweatshirts in Neonfarben sind schließlich auch schon da. Ach ja, und bevor ich hier ganz vom Thema abkomme: Die Torten sind übrigens tippitoppi!

Café am Dorfteich. Am Dorfteich 1. 29640 Schneverdingen.

Soulmade I scream.

Wenn es hier um den Preis für den beklopptesten Namen für eine Eisdiele ever ginge, dann wäre die Eisdiele in der Fleischhauerstraße in Lübeck mit Abstand Sieger. Aber darum geht es nicht. Denn letzten Endes ist für eine Eisdiele der Name echt nicht entscheidend, sondern lediglich das Eis. Und da in meinem persönlichen Ranking ja die oberen beiden Plätze bereits belegt sind, Platz 1 Is fra Skarø und Platz 2 Frioli in Hannover, ist nun die Frage, was ich mit dem Soulmade I scream in Lübeck mache. Wahrscheinlich muss ich da jetzt eine Testreihe starten, um festzustellen, ob es das Frioli nicht vielleicht doch von Platz zwei verdrängen kann. Als allererstes hab ich jedenfalls das Karamelleis mit dem Meersalz drin probiert. Denn das gibt es im Frioli auch. Ich konnte allerdings auf Anhieb nicht sagen, welches von beiden jetzt geiler schmeckt. Deshalb hab ich gestern dann im Frioli Mascarpone-Erdbeere und Birne probiert. Vorher hab ich dafür tatsächlich bestimmt ne Viertelstunde angestanden, denn die sind beim Eiskugelnrollen wirklich sehr langsam. Aber ich glaub, das Eis ist einfach auch härter als anderswo. Einer der Eiskugelroller verließ jedenfalls mit bandagiertem Handgelenk den Laden, während ich wartete. Im Moment ist das Frioli bei mir noch leicht vorne. Was aber an der anderen Eisdiele noch so richtig cool ist: Der Laden ist sehr klein und drinnen steht wirklich nur ein Eistresen. Schlangestehen muss man da übrigens auch. Aber gut Ding will ja bekanntlich Weile haben. Und man muss auch mal warten können. Lohnt sich in jedem Fall.

Soulmade I scream. Fleischhauerstraße 61. 23552 Lübeck.

Wo die Wikinger wohnten.

haddebyMal davon abgesehen, dass das Wikingermuseum in Haithabu an der Schlei echt spannend ist, haben die dort auch eine wirklich gute Museumsgastronomie mit herrlicher Aussicht über das Haddebyer Noor. Man sitzt auf der grünen Wiese direkt am Wasser und genießt feinheimisch (Genuss aus Schleswig-Holstein e.V.). Und mal davon abgesehen, dass ich die Idee von feinheimisch super finde, die Wortkreation aber nicht so bombe, gibt es dort u.a. sehr schmakeligen Schokoladenkuchen. Richtig schön saftig und schokoladig. Wie sich das gehört. Und auch das kleine Buffet mit den deftigen Sachen sah wirklich gut aus. Sehr dänisch. War aber gerade Kaffeezeit. Vielleicht nächstes Mal.

Ach ja, das Museum: Ohne Cafébesuch mindestens drei Stunden einkalkulieren, sonst wird’s hetzig mit dem Außenbereich.

Wikingermuseum Haithabu Café. Am Haddebyer Noor 5. 24866 Busdorf.

Hodenhagen once again.

Obwohl Hodenhagen, formally known as „Home of Serengeti Park“, gelegen im relativ frisch getauften Heidekreis nur etwa 3200 Einwohner hat, hat es eine hierfür enorme Dichte an sehr beliebten Kaffeetantenspots, nämlich genau zwei. Diese beiden liegen Luftlinie auch nur etwa 50 Meter auseinander. Das Strandcafé wurde hier ja schon hinlänglich beschwärmt. Über das Café am Deich, das direkt an der Hauptstraße liegt, wurden hingegen erst wenige Worte verloren. Eigentlich völlig zu unrecht. Denn hier gibt es eine unfassbare Auswahl sehr, sehr guter, günstiger Torten und Kuchen. Z.B. gerade die extrem hohe Rhabarber-Baiser-Torte. Is ja wie gesagt Saison! (Und da macht sich hier bei den Kaffeetanten schon irgendwie ein gewisser Rhabarber-Fetisch bemerkbar.) Ich bin zwar dort noch nicht so häufig eingekehrt, allerdings stoppe ich hier gerne kurz rein, wenn es auf einen Kaffeebesuch zur anderen Kaffeetante geht und die Zeit nicht da ist, um selbst etwas zu backen. Im Garten sitzt man übrigens mit wunderbarem Blick über den Aller-Deich und den dazugehörigen Fluss. Und Sonntagsbrunch gibt’s auch.

Café am Deich. Heerstraße 31. 29693 Hodenhagen.

Die Mutter der Kaffeetante.

Was ist eigentlich die Mutter von der Kaffeetante? Ist das dann die Kaffeegroßtante? Egal. Jedenfalls besuchte meine Mutter kürzlich mit einem befreundeten Cafébesitzer auf der Suche nach Inspiration für ein neues Café das White Rabbit, Tea Room & Café in Bremen. Natürlich werden die Kaffeetanten sich das höchstselbst irgendwann auch nochmal ansehen, wenn es denn die Zeit hergibt. Bis dahin muss aber die Empfehlung der Kaffeetanten-Mutter reichen, denn die war ganz begeistert von der Minizität des Ortes und der Aufwändigkeit der Backwerke. Spezialisiert sind sie dort unter anderem auf die Wunscherfüllung ungewöhnlicher Wunschtorten. Wer also z.B. Schloss Neuschwanstein oder ein U-Boot in Tortenform braucht, geht dort hin und bestellt es sich. Etwas Vorlaufzeit ist natürlich nötig, denn so etwas backt sich nicht von heute auf morgen. Und gut Ding will ja bekanntlich Weile haben.

White Rabbit. Am Hulsberg 111. 28205 Bremen

Es muss nicht immer Kaffee sein, 2. Ausgabe.

Ich weiß, das hatten wir hier schon. Ist aber egal, denn ich wiederhole mich einfach sehr gerne: Hatte gerade also wieder mein Lieblings-Cordon-bleu bei Reimers Gasthof in Geltorf. Da geht ja nach einem aktiven Tag an der frischen Luft nix drüber. Ich bestelle es dann aber mit Bratkartoffeln, statt mit den angebotenen Kroketten. Kroketten sind generell nicht so meins. Keine Ahnung, warum. Isso.

Reimers Gasthof. Dorfstraße 25. 24884 Geltorf.

Strand-Café reloaded.

Strandcafe2

Vor beinahe zehn Jahren hier schon einmal besprochen, hatte das wunderbare Strand-Café in Hodenhagen dann leider einige Zeit lang geschlossen. Es war ungewiss, was damit wohl werden würde. Nun hat es aber, frisch und liebevoll renoviert, schon eine Weile wieder geöffnet, und auch der olle, schiefe Dielenfußboden wurde so schief belassen. Es ist zwar nicht mehr ganz so hutzelig wie ehedem, aber das macht gar nichts. Denn die Aussicht über die Allerniederung ist einfach herrlich. Nicht nur, wenn man im Sommer draußen unter der alten Kastanie sitzen kann, sondern gerade auch im Winter, wenn die Sonne ganz tief steht.

Strandcafe1

Die Öffnungszeiten wurden ausgedehnt. Nur dienstags ist geschlossen. Neben Torten und Kuchen gibt’s auch deftige Snacks. Und sonntags kann man jetzt sogar frühstücken. Anreise z.B. mit Auto, Fahrrad, Paddelboot.

Strand-Café Hodenhagen. Brinkweg 9. 29693 Hodenhagen.

10 Jahre Piacere.

BildDer genaue Termin, wann wir bei Tina zum ersten Mal unseren Cappucino bzw. doppelten Espresso getrunken haben, ist nicht überliefert. Zehn Jahre ist das noch nicht her. So viel ist mal sicher. Aber mindestens sechs, wie das Datum dieses Posts zeigt. Und höchstens neun. Gestern war nun Tinas Jubeltag. Da sonntags aber geschlossen ist, wird heute gefeiert. Mit ordentlich Prosecco. Prost, sagen die Kaffeetanten. Und lieben Dank für die stets vorbildliche Bewirtung, besonders der kleinsten, eher Käse-affinen Tante. Mi piace. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Piacere. Otto-Brenner-Straße. 30159 Hannover.

Saisonale Gegebenheiten.

Normalerweise stehe ich ja so manchem saisonalen Geschmacksschnickes eher kritisch gegenüber, aber das hier ist echt gut: Schlehen-Eis und zwar im Laden mit dem zweitbesten Eis der Welt. Alter, njamnjam. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole. Der Titel „Zweitbestes Eis der Welt“ wurde heute wieder voll bestätigt. Und der Abstand nach oben schwindet…

Café Sand am Meer.

Diesmal sogar mit Mann und Maus und Kind und Kegel haben die Kaffeetanten das Café Sand am Meer in Maasholm heimgesucht. Und zwar gleich zweimal innerhalb der letzten Woche. Einmal zum nachmittäglichen Kuchen-und-Eis im hyggeligen Innenhof. Dort war es angenehm schattig, denn die Sonne brannte – oh Wunder – so sehr vom strahlend blauen Juli-Himmel, dass man ihr gerne mal entfleuchen wollte. Und einmal zum üppigen Geburtstagsfrühstück in der guten Stube. Köstliche Torten, leckeres Frühstück, schmucker Innenhof. Jawoll. Und überhaupt wird schmuck in der adjektivischen Form viel zu selten verwendet.

Café Sand am Meer. Hauptstraße 13. 24404 Maasholm.

Das zweitbeste Eis.

Hatte ich übrigens schon erwähnt, dass es das bei Frioli in Hannover Linden gibt? So ein Glück. Nicht mehr dauernd extra ins Auto steigen, zum Boot fahren, aufs Boot steigen, ablegen, zwei bis drei Tage lang nach Skarø segeln, um so richtig gutes Eis zu bekommen. Obwohl das natürlich auch gerade sehr verlockend wäre. Nein. Es reicht, das Fahrrad aus dem Keller zu holen oder sich auch zu Fuß auf die Socken zu machen, um mal eben den Kilometer nach Linden Mitte rein zu latschen und dann zack: das zweitbeste Eis zu essen.
Wobei ich nicht verhehlen möchte, dass es in Hannover auch noch andernorts wirklich gutes Eis gibt. Aber das reiht sich dann eben erst hinter Is fra Skarø und dem Frioli ein. Is so.

Frioli. Die Eismanufaktur. Stephanusstraße 8. 30449 Hannover

Schleiblicke, 1. Ausgabe: Strandhalle Arnis

Näher am Wasser kann man fast nicht sitzen. Bei dieser Aussicht ist im Prinzip nicht so wichtig, was man zu sich nimmt. Von Kaffee und Kuchen, über Eis bis zur Hochzeitssuppe und zum Fischgericht ist alles drin. Sehr unterhaltsam übrigens die zum Teil putzigen Beschreibungen in der Speisekarte. Das Hauptgebäude, ein geducktes Fachwerkhäuschen, ist von außen sehr knuffig, drinnen könnte es allerdings ein kleines Umstyling vertragen. (Ich wüsste schon, was der Rach vorschlagen würde…) Nichtsdestotrotz: Hier kommt man nicht zum Drinnensitzen her. Und im Glaspavillon direkt am Wasser sitzt es sich auch ganz gut, wenn es draußen noch nicht warm genug ist. Oder ein Schauer droht. Ich glaub, da hat in irgendeiner Landartztfolge mal jemand seine Überraschungsverlobung gefeiert. Oder so ähnlich. Erhöhter Schwierigkeitsgrad für die super netten Bedienungen: Zwischen den zwei Gebäuden der Strandhalle führt der Rad- und Wanderweg direkt an der Schlei entlang. Und wenn auch die Schilder „Bitte absteigen“ mitten auf dem Weg stehen, fahren trotzdem größere Gruppen Radwanderer gerne mal durch. Da muss man schon mal die gebratenen Heringe mit gekonntem Rettungssprung in Sicherheit bringen, was den Damen aber immer wieder gelingt. Respekt!

Strandhalle Arnis. Strandweg 125. 24399 Bad Arnis.